Martin Heidegger – seine Wurzeln in Meßkirch

Vortrag von Francesco Alfieri, Professor an der Päpstlichen Lateran- Universität, Vatikan

Das Bildungswerk Meßkirch und die Seelsorgeeinheit Meßkirch-Sauldorf laden zu einem Vortragsabend mit Professor Francesco Alfieri (geb. 1976), Professor an der Päpstlichen Lateranuniversität in Vatikanstadt: Francesco Alfieri ist Franziskanerbruder (OFM) und spricht über „Martin Heidegger und der Meßkircher Boden – Hinführung zu einer Neuaneignung der `Wurzeln des Denkens´“

Martin Heidegger und der „Meßkircher Boden“
Manche meinen, es sei schon genug gesagt über Heidegger und seine Wurzeln im heimatlichen Meßkirch. Wenn Martin Heidegger seiner Gesamtausgabe das Motto voranstellt „Wege - nicht Werke“ ist es interessant, dass in aller Welt Menschen versuchen, seinen Denkweg mitzugehen. Was wundert es, wenn ein junger Gelehrter im Vatikan auf diesem Denkweg Neues entdeckt und so uns einlädt, mit ihm eine „Neuaneignung der ´Wurzeln` des Denkens“ zu versuchen.
Prof. Francesco Alfieri ist Experte über das Leben und das Werk von Edith Stein, die als jüdische Frau zum Glauben an Jesus Christus in der katholischen Kirche angekommen ist; sie wurde bekanntlich am 9.8.1942 im KZ-Auschwitz ermordet und wird heute in der katholischen Kirche als Heilige verehrt.

Francesco Alfieri weiß um die Beziehungen Edith Steins zu Martin Heidegger, denen er nachgehen will. Wenn wir die oft schwierige Frage Heideggers zu verstehen versuchen „können wir unsere eigenen kulturellen Wurzeln widerfinden und werden keine Angst mehr davor haben, zu sagen, dass diese Wurzeln in einer Heimat - unserer Heimat – verankert sind“

Francesco Alfieri: «Meßkirch war für Martin Heidegger der „Boden“, auf dem sein Denken seinen Anfang nahm. Dieses Denken war eingefügt in diesen ursprünglichen Herkunftsort, eben Meßkirch, wo der Einfluss der katholischen Traditionen, die harte Arbeit der Bauern, die Familienbindungen und die Studienjahre eine wichtige und prägende Rolle auf Heidegger ausübten. Dies so sehr so, dass ihr Einfluss das ganze Leben lang weiterwirkte. Wenn wir also heute die Bedeutung von Heimat vollständig verstehen wollen, dann müssen wir nach Meßkirch zurückkehren, also zum ursprünglichen „Grund“, der Heideggers Denken trägt. Wir müssen zurückkehren zu dem, was seinem Denken einen festen Boden gegeben hat, unbeachtet der zahlreichen Missverständnisse, die es in den Jahren gegeben hat. Wenn wir Heideggers Sprache – die deshalb sehr schwierig ist, weil sie gründend ist – wirklich verstehen, können wir unsere eigenen kulturellen Wurzeln wiederfinden und werden keine Angst mehr davor haben zu sagen, dass diese Wurzeln in einer Heimat – unserer Heimat – verankert sind. Denken ist eine Pflicht und jeder Denker weiß, dass seine Gedanken missverstanden, instrumentalisiert, verfälscht werden können, so wie dies wegen der „oberflächlich Denkenden“ mit Heidegger geschehen ist. Trotzdem bleibt die ethische Verantwortung jener, die einen „Weg“ zurück zu den eigenen Wurzeln gehen wollen, damit das Volk die „Grenzen“ seiner Heimat nicht verliert. Wenn wir dieser Grenzen verlustig werden, entstehen Verfälschungen der geschichtlichen Ereignisse und damit Verwirrungen der Gedanken. Nur ein gründendes Denken bleibt in der Zeit bestehen und unterliegt dem schnellen Zerfall nicht».

Francesco Alfieri, Professor für “Phänomenologie der Religion” an der Pontificia Universitas Lateranensis (Vatikanstadt). Von 2008 bis 2014 hielt er Seminare zur Phänomenologie Edith Steins und Hedwig Conrad-Martius’ an der Universität Bari. Er ist Redaktionssekretär der Zeitschrift “Aquinas” und Mitglied im “Editorial Board” der Reihe “Analecta Husserliana: The Yearbook of Phenomenological Research” und der "Heidegger Studies", Mitglied des wissenschaftlichen Ausschus-ses der Zeitschrift “Humanitas”. Alfieri ist Archivar und Mitglied des Leitungsrates des “Centro Italiano di Ricerche Fenomenologiche” (Rom) in Verbindung mit dem World Phenomenology Institute (Hanover NH, USA); er ist Sekretär des Internatio-nalen Forschungsbereichs “Edith Stein in der zeitgenössischen Philosophie” an der Pontificia Universitas Lateranensis. 2014 wurde er von Prof. Friedrich-Wilhelm von Herrmann zum persönlichen Assist-enten ernannt. 2017 erlangte er die nationale wissenschaftliche Habilitierung als Universitätsprofessor (2. Stufe) im Wettbewerbs-sektor 11/C1 «Theoretische Philo-sophie» und im Wettbewerbssektor 11/C3 «Moral-philosophie». Alfieri ist wissen-schaftlicher Direktor der italienischsprachigen kritischen Ausgabe des Gesamtwerks von Hedwig Conrad-Martius für den Verlag Morcelliana; bei demselben Verlag leitet er eine Philosophische Reihe über Anna-Teresa Tymienieckas Denken. Seine Forschungsthemen betreffen die deutsche Phänomenologie. Das Interesse gilt insbe-sondere dem Einfluss der mittelalterlichen Philosophie auf einige der Mitglieder des phänomenologischen Zirkels von Göttingen und München: Edith Stein und Hedwig Conrad-Martius. In diesem Denkbereich entwickelte er das spezifische Thema des principium individuationis und der intersubjektiven Beziehungen. In den vergan-genen Jahren untersuchte Alfieri die Frage der “Lebensphänomenologie” von Tymieniecka. Weiterhin veröffentlichte er zusammen mit Prof. Friedrich-Wilhelm von Herrmann eine Monographie zu den Schwarzen Heften von Martin Heidegger.
Publikationen
Die Rezeption Edith Steins. Internationale Edith-Stein-Bibliographie 1942-2012 (Echter, Würzburg 2012); La presenza di Duns Scoto nel pensiero di Edith Stein: la questione dell’individualità (Morcelliana, Brescia 2014; engl.: The Presence of Duns Scotus in the Thought of Edith Stein. The Question of Individuality, «Analecta Husserliana» 120, Springer, Dordrecht 2015; rumän.: Problema individualităţii: presenţa lui Duns Scotus în gîndirea lui Edith Stein, Ratio et Revelatio, Oradea 2015; portug.: A presença de Duns Escoto no pensamento de Edith Stein: a questão da individualidade, Perspectiva, São Paulo 2016; Pessoa humana e singularidade em Edith Stein. Uma nova fundação da antropologia filosófica (Perspectiva, São Paulo 2014); mit F.-W. von Herrmann: Martin Heidegger. La verità sui Quaderni neri (Morcelliana, Brescia 2016; deutsche Übers. Martin Heidegger. Die Wahrheit über die Schwarzen Hefte, Duncker & Humblot GmbH, Berlin 2017; franz. Übers. Martin Heidegger. La vérité sur ses Cahiers noirs, Gallimard, Paris 2018).
Interview von Francesco Alfieri zu Heideggers Schwarzen Heften (youtube): https://www.youtube.com/watch?v=0c0rEqAS_Zc.
Zusammenfassung von Youtube-Publikationen von Prof. Francesco Alfieri: https://www.youtube.com/user/clioft

Prof. Friedrich-Wilhelm von Herrmann in Meßkirch

Zur Einführung des Vortrags von Prof. Alfieri wurde ein Ko-Referat des Freiburger Philosophen, und letzten Privatassistenten von Martin Heidegger, Professor Friedrich-Wilhelm von Herrmann gehalten.

F-W. v. Herrmann in der Radio-Diskussion (SWR 25.5.2001): Heidegger - v. Herrmann, Safranski, Sloterdijk über die Aktualität Heideggers: https://www.youtube.com/watch?v=VLjEuwJuEdg

Ehrung durch die Lateranuniversität

Im Rahmen des Vortragsabends von Prof. Alfieri wurden Ehrungen vorgenommen.
Der Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität, Enrico Dal Covolo ehrte mit einer Medaille Pfarrer Heinrich Heidegger für sein Engagement bei der Erforschung des Nachlasses von Martin Heideggers Werken.
Der Rektor der Päpstlichen Universität ehrte an diesem Abend auch den Leiter des Bildungswerkes, Dr. Waldemar Gorzawski, mit einem Schreiben der Lateranuniversität des Vatikan für dessen engagierte Arbeit zur Förderung der Kultur in Meßkirch.
Die Ehrung nahm der Freiburger Philosoph und letzte Privatassistent von Martin Heidegger,  Professor Friedrich-Wilhelm von Herrmann, vor.

Heideggers Feldweg in Meßkirch

Die Metapher des Weges zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk. "Wege, nicht Werke" stellte Heidegger als Motto über die Gesamtausgabe seiner Schriften. Die wenigen Seiten von "Der Feldweg" eröffnen so den Zugang zu Heideggers Werk und geben den Grundton seiner Philosophie eindrucksvoll an (Klostermann). „Er läuft aus dem Hofgartentor zum Ehnried.“  So beginnt Martin Heideggers philosophische Erzählung „Der Feldweg“… der Wechsel der Jahreszeiten scheint der Natur ihr Zeitmesser zu sein, in der Langsamkeit des Wachsens.
„…Die alten Linden des Schloßparks schauen ihm über die Mauer nach, mag er um die Osterzeit hell zwischen aufgehenden Saaten und erwachenden Wiesen leuchten oder um Weihnachten unter Schneewehen hinter dem nächsten Hügel verschwinden. Vom Feldkreuz her biegt er auf den Wald zu. An dessen Saum vorbei grüßt er die hohe Eiche unter der eine roh gezimmerte Bank steht….
Stimmen zum Feldweg:
- Martin Heidegger liest über den Feldweg (Tonaufnahme - 1952)https://www.youtube.com/watch?v=OQyeF6clwWg
- Hermann Heidegger im Zeit-Interview 2014: https://www.zeit.de/2014/11/hermann-heidegger-schwarze-hefte
- Historische Aufnahmen aus dem Foto-Album von Pfarrer Heinrich Heidegger.

Heideggers Feldweg heute

Ein Früjahrsspaziergang auf Heideggers Spuren - Aufnahmen von Meggie Ratajczak (Bildungswerk)

Heideggers Feldweg - ein Winterspaziergang

Ein Winterspaziergang mit Meisterfotografin Meggie Ratajczak (Bildungswerk Meßkirch) auf Heideggers Feldweg

Nur noch ein Gott kann uns retten - Heidegger im III.Reich

weitere Beiträge zu Heidegger und seiner Nazivergangenheit:
2014: Sturz einer Ikone: Heidegger In Heideggers "Schwarzen Heften" wird ersichtlich, dass seine Treue zum Nationalsozialismus viel länger währte, als er die Nachwelt glauben ließ. Nachzulesen in Lutz Hachmeisters Dokumentation. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2111252/ und in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/47/philosoph-heidegger-antisemitismus
Diskussion zu den Schwarzen Heften unter der Leitung von Klostermann (Gespräch zwischen Jürgen Kaube (FAZ) und Peter Trawny am 12.3.2014 in der Berliner Nationalbibliothek, auf You Tube): http://www.youtube.com/watch?v=Wnqk6cYbzFU
was die Zeitungen 2011 anlässlich der Aufführung des Films "Nur ein Gott kann uns noch retten" schrieben:
Konsens unter den Zuschauern und Diskussionsteilnehmern: Heidegger als Philosoph war von großer, weltweiter Bedeutung - und ist es bis heute.
Dagegen stellte sich im Film die Frage: was war Heidegger charakterlich für ein Mann, woher kam er? Warum wandte er sich von der katholischen Kirche ab, obwohl er in der Jugend Priester werden wollte. Warum war er so offen gegen die Jesuiten? Wie kam es, daß dieser mit Komplexen beladene kleine Mann aus dem provinziellen Meßkirch vom Senat zum ersten Rektor einer Universität unter Hitler bestimmt wurde.
Der Dokumentarfilm ist ein wichtiges Zeitdokument. Er besteht fast ausschließlich aus Interviews. Er lies Zeitzeugen von Heidegger zu Wort kommen, weniger über seine Philosophie als vielmehr über seine persönlichen Schwächen und Stärken. Die Rolle Heideggers im III.Reich - konnte der Mann der über viele Jahre eine Liebesbeziehung zu seiner jüdischen Studentin und später anerkannten Philosophin, Hannah Arendt pflegte, ein Antisemit sein? Wann war er ein aktiver Vertreter der herrschenden Nazis, ab wann hat er sich politisch zurückgehalten? Hat er sich gegenüber dem Naziregime auch kritisch geäußert? Warum hat er nach dem Krieg nie klar Stellung bezogen - war es eine seiner Charakterschwächen?.
Jeffrey van Davis hat 120 min Filmmaterial zusammengetragen (360min Rohmaterial) - mit technisch beschränkten Mitteln, aber vom Inhalt so wichtig, daß dieser Film es verdiente, als Diskussionsgrundlage zu dienen. Das Bildungswerk zeigte ihn, um die Hälfte gekürzt, um noch Zeit für eine ausführliche Diskussion zu haben.
Im Originaltitel: "only a god can save us" fand der Film in Amerika ein großes universitäres Echo: er wurde in Philadelphia, Maryland, an der Stanford-Universität und vielen anderen gezeigt. Auch in Paris und an der Universität Freiburg kam er vor großem Publikum zur Aufführung. Es ist uns gelungen den Film samt des Filmemachers nach Meßkirch einzuladen.
Der Filmemacher, Jeffrey van Davis hat selbst Philosophie und katholische Theologie studiert und war stets ein kritischer Geist unserer Zeit.
Für eine weiterführende Diskussion veröffentlichen wir auch Schritt für Schritt wichtige Dokumente - siehe Anhang. Auch sollten Sie im Diskussionsforum Beiträge einstellen - dort wurde das Thema bereits 4 Std nach dem Diskussionsabend eröffnet!
Achtung: leider mussten wir das hier publizierte und wichtige Spiegelinterview mit M.Heidegger von 1961 ausblenden. Jedenfalls behauptet Rechtsanwalt Karl Peter Weber in einem Schreiben an das Bildungswerk vom 6.5.2014, dass alle Rechte zur Veröffentlichung ausschließlich der Vittorio Klostermann GmbH, Frankfurt zustehen und dieser Verlag auch gegen eine Kostenbeteiligung nicht mit einer Veröffentlichung auf der Website des Bildungswerks einverstanden wäre (telefonische Anfrage vom 16.5.2014 durch Dr. W. Gorzawski). Der Wortlaut des Interviews ist im Heidegger-Lesebuch und im Band 16 der Heidegger-Gesamtausgabe publiziert.Natürlich kann man das Interview im Original auch in der alten Spiegelausgabe 1976 in einer gut sortierten Bibliothek nachlesen.
 
 

NATO – Verteidigungsbündnis oder Friedensgefahr? - Achtung: Terminverschiebung!

Referntin:      Agnieszka Brugger                      Ort:             Herz-Jesu-Heim, kl. Saal
Dauer:            1 x 2 UE                                   Zeit:           19:30 – 21:00 Uhr
Unsere Referentin, Agnieszka Brugger, ist Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages und Mitglied der Kommission "Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Für ihre Fraktion „Die Grünen“ ist sie Sprecherin für Abrüstung. In dieser Eigenschaft fordert sie dringend Antworten auf die so genannten Neuen Kriege.
Die Katholische Kirche ist eine Weltkirche und daher dem Weltfrieden besonders verpflichtet. Insofern stehen wir in einer besonderen Pflicht Fragen zu stellen, welche Schritte nützen dem Frieden, und welche sind für ihn hinderlich.
Die NATO wurde seinerzeit als Verteidigungsbündnis gegründet. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks konnte man erwarten, dass sie genauso aufgelöst wird, wie der Warschauer Pakt. Stattdessen dehnt sie sich immer weiter nach Osten aus und ist mittlerweile vor den Toren Russlands. In Warschau wurden im Juli 2016 neue Beschlüsse gefasst. Braucht Europa eine solche neue Ost-Ausrichtung? Wem nützt ein neues Säbelrasseln und wem eine Neuauflage einer Friedenspolitik gegenüber Russland? Was macht die NATO in der Ukraine? Aus dem Schlagwort „unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt“ wurde eine ganze Reihe von neuen Einsätzen der Bundeswehr in aller Welt, von Syrien bis Mali – dient das dem Frieden?
INFO: Dr. Waldemar Gorzawski, Telefon: 07575/2872 oder E-Mail: gorzawski@bildungswerk-messkirch.de
Frühjahr 2019       Kurs-Nr.:  VOR-19102       Beginn:   Aus Termingründen der Referentin mußte der Vortrag + Diskussion auf das Wintersemester verschoben werden.

TAGESPROBLEME DER FLÜCHTLINGE

wir wollen hier von täglichen Schwierigkeiten und Problemen der Flüchtlinge berichten.

1. Kontingentflüchtlinge - die "Glücklichen" unter den Syrienflüchtlingen, denn sie durften von einem Libanon-Lager ausfliegen und der gefährliche Seeweg blieb ihnen somit erspart. Trotzdem trafen sie hier auf harte Bedingungen: https://www.youtube.com/watch?v=42CXepGZfuM

2. die Aufnahmeprozeduren: https://newpi.wordpress.com/2015/08/26/video-bundesamt-fuer-migration-und-fluechtlinge/

3. Ein Selbstversuch: 4 Wochen in einem Asylantenheim: https://youtu.be/Izp1O7t-PBc

4. Die Gemeinde Hardheim stellt Benimmregeln für Flüchtlinge auf und stößt damit auf wütende Reaktionen: http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/Unsere-Notdurft-verrichten-wir-ausschliesslich-auf-Toiletten-Warum-die-Hardheimer-Benimmregeln-fuer-Fluechtlinge-eigentlich-zum-Lachen-sind;art417930,8211672   und: http://www.suedkurier.de/nachrichten/politik/8222-90-Prozent-Zuspruch-8220;art410924,8216081