Heimrad - Termine Meßkirch 2019

4.4.2019 Vortragsabend mit Bruder Jakobus Kaffanke (OSB), Dr. Werner Fischer

13.4 - 1.5.2019 Rad-Wallfahrt nach Rom unter Leitung von Heimo Sauter - siehe Pilgern & Reisen

9.5.2019 Vortragsabend mit Pater Franz Samper (OT), Heimo Sauter, Michael Skuppin (Kurztheater nach Charly Sauter)

23.6.2019  Festtag mit Fest-Gottesdienst im Herz-Jesu-Heim und anschließendem Empfang durch die Stadt vor dem Haus der Musik und der Vorstellung eines Flyers zu Ehren des hl. Heimrad

23.6.2019 Pilgern im Geist des hl. Heimrad – zu Fuß von St. Martin nach Wald. (Rückfahrt mit PKWs)

28.-30.6.2019  Buswallfahrt nach Burghasungen - siehe Pilgern & Reisen

28.6. 19.00 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst in Dietmelle

29.6. 10.00 Uhr Kloster-Museum Burghasungen

29.6. 13.00 Uhr Berg Hasungen: Spuren des hl. Heimrad

29.6. 19.00 Uhr Festvortrag von Michael Fleck, Historiker und Übersetzer der Heimrad-Vita

30.6. 10.30 Uhr Festhochamt auf einer Freilichtbühne

11.10.2019  Vortragsabend für Gäste aus Burghasungen

Ansprechpartner für weitere Infos ist die Arbeitsgruppe:
- Stefan Blanz
- Heimo Sauter
- Dr. Werner Fischer
- Dr. Waldemar Gorzawski
- Karl Hermann

Der Heilige Heimrad aus Meßkirch

Der hl. Heimrad wurde um 965 in Meßkirch geboren und diente als Priester einer „vornehmen Dame“. Nach seiner Priesterweihe pilgerte Heimrad nach Rom und Jerusalem und wirkte anschließend in Hessen. In Meßkirch ist er mit einer Stele und im Deckenfresko in St. Martin verewigt. Von seinen Wirkungsstätten in Hasungen sind nur wenige Spuren erhalten geblieben. Dazu gehören die Stelle der Michaeliskirche, wo Heimrad gepredigt hat und Fundamente des Glockenturms des Klosters, welches nach Heimrads Tod errichtet wurde. Ein Holzkreuz - errichtet von Menninger Pfadfindern - markiert die Grabstelle des Hl. Heimrad, an der sich so viele Wunder ereignet haben, dass Hasungen neben Nürnberg zum meistbesuchten Pilgerort Deutschlands wurde.

Der heilige Heimrad war beseelt von religiösem Ernst, intensiver Frömmigkeit mystisch-ekstatischer Art. Empfangene Almosen verteilte er selbstlos an Arme. Durch sein Verhalten und seine Predigten wurde er von weltlichen und kirchlichen Würdenträgern angefeindet, verjagt und mehrfach ausgepeitscht. Heimrad wurde jedoch noch zu Lebzeiten, besonders aber nach seinem Tod am 28.6.1019 rehabilitiert. Auf dem Hasunger Berg hatte Heimrad „sein Bergerlebnis“ – er sah den Himmel offen und ließ sich daher dort nieder. Er wurde durch seine fromme Lebensweise und seine Predigten schnell bekannt und galt als Hüter des Christentums im ost-fränkischen Grenzland.

Der Mönch Ekkebert von Hersfeld schrieb in seiner Vita Heimradi: „Er geht frei von äußeren Bindungen einen besonderen Weg zum Heil“.