GEMEINSAME KLANGSCHALEN-MEDITATION

Referent:       DR. PETER MEYER-KÖNIG                          Ort:             Haus der Musik
Dauer:            2 x 4 UE                                         Gebühr:     12€ / 20€
Teilnehmer:  7 mindestens                                Zeit:           19:30 – 22:30 Uhr
GEMEINSAME KLANGSCHALEN-MEDITATION

und Erörterung von 9 vergessenen Fragen
Im Stuhlkreis zur
Selbsterfahrung der Befindlichkeit

Unser Leben wird immer mehr von äußeren Einflüssen gesteuert. Dadurch nehmen wir die Bedürfnisse unseres Wesens und unseres Körpers immer weniger wahr. Diesen Zustand wollen wir mit einer gemeinsamen Erörterung von Fragen ausgleichen, die unsere Wahrnehmung nach innen führen und uns unsere innere Befindlichkeit bewusst machen. Wir rahmen diese Gespräche mit den Klängen von Klangschalen ein, wobei jeder Gelegenheit bekommt, selbst mit einer Klangschale umzugehen.
Kontakt: Dr. Waldemar Gorzawski, Telefon: 07575/2872 oder E-Mail: gorzawski@bildungswerk-messkirch.de
Frühjahr 2017       Kurs-Nr.:  REL-17102        Beginn:    Donnerstag, 16.03.2017 und 23.3.2017

 

Diavortrag über den Pilgerweg - Einsiedeln

Referent:       Armin Schlachter                          Ort:             Herz-Jesu-Heim, Seminarraum
Dauer:            1 x 2 UE                                         Gebühr:     Spendenbasis
Teilnehmer:  7 mindestens                                Zeit:           19:30 – 21:00 Uhr
Traditionell zu Jahresbeginn bietet Armin Schlachter aus Walbertsweiler einen Vortrag über seine Pilgerwege.
Zahlreiche Eindrücke und Erlebnisse werden in dem Vortrag erzählt und Informationen zum Weg, zur Ausrüstung und zur Planung gegeben. Für die  Bilder-Show können Sie sich zurücklehnen und die landschaftlichen Eindrücke genießen.
Kontakt: Dr. Waldemar Gorzawski, Telefon: 07575/2872 oder E-Mail: gorzawski@bildungswerk-messkirch.de
Frühjahr 2018       Kurs-Nr.:  REL-18101        Beginn:    Donnerstag, 01.02.2018

 

VERANSTALTUNGEN DES SENIORENKREISES ST. MARTIN MEßKIRCH

Mittwoch, 11.01.2017 13:00 Uhr Krippenfahrt nach Engen Leitung Renate Braun, Tel. 5629

Mittwoch, 08.02.2017 14:00 Uhr Fasnetnachmittag Musik und närrische Unterhaltung mit eigenen Beiträgen zur Fasnet

Mittwoch, 08.03.2017 14:00 Uhr Gottesdienst, 15.15 Uhr Aromaöle – Anwendungen im Alltag Referentin: Frau Meike Grunwald-Blauwhoff, Aromaexpertin

Mittwoch, 05.04.2017 14:00 Uhr Gottesdienst; 15.15 Uhr „Gesund und fit unterwegs“ Referentin: Frau Leu, Ratsapotheke Meßkirch

Mittwoch, 10.05.2017 14:00 Uhr Maiandacht in der St. Martinskirche anschließend Einkehr im Herz-Jesu-Heim

Mittwoch, 07.06.2017 14:00 Uhr Gottesdienst anschließend: Sozialstation St. Heimerad „Aktuelle Informationen“

Freitag, 07.07.2017 13:00 Uhr Ausflug nach Überlingen, Führung Drehorgelbau Raffin, anschließend Einkehr in Nußdorf

Hinweise: # Veranstaltungsort der Seniorennachmittage: Herz-Jesu-Heim, Schlossstr. 22, Meßkirch, # Die Halbtagsfahrten beginnen jeweils am Sassenage-Garten in Meßkirch # die Gottesdienste beginnen jeweils um 14 Uhr.

Leitung des Seniorenkreises: Gudrun Mauch, Humboldstr. 18, Meßkirch, Tel: 07575-93673, Wilhelm.Mauch@t-online.de

Andreas Knapp: Spirituelles Tagebuch - Hinter den Dünen der Brunnen

Referent: Andreas Knapp             Ort: Herz-Jesu-Heim, kl. Saal
Dauer: 1 x 2 UE                           Gebühr: Spendenbasis
Teilnehmer: 7 mindestens            Zeit: 19:30 – 21:00 Uhr
Andreas Knapp liest aus seinem spirituellen Tagebuch 40 Tage lang lebte Andreas Knapp in einer Einsiedelei mitten in der Sahara, fern jeder menschlichen Zivilisation. In seinem Tagebuch erzählt er vom Zauber der Landschaft und von der Schönheit des Lichtes. Das Geheimnis von Leben und Tod, dem man in der Wüste auf die Spur kommen kann, ist ständig präsent. In seiner Lesung nimmt er Sie mit auf eine spirituelle Reise zu den Quellen des Lebens.
Kontakt: Dr. Waldemar Gorzawski, Telefon: 07575/2872 oder E-Mail: gorzawski@bildungswerk-messkirch.de
Frühjahr 2017    Kurs-Nr.: REL-17105    Beginn: Montag, 13.03.2017
 

EIN PILGERTAG MIT DEM HEILIGEN MARTIN

Leitung:         Anita Merz/Sybille Konstanzer   Ort:             Beuron - Martinskirche
Dauer:            ca. 7 Std.                                        Gebühr:   
Teilnehmer:  7 mindestens                                Zeit:           08:30 – ca. 16:00 Uhr
2016 jährt sich zum 1.700. Mal der  Geburtstag des Heiligen Martin von Tours.
Aus diesem Anlass schnüren wir die Wanderstiefel und machen uns sprichwörtliche auf den Weg von der Martinskirche in Beuron, zur Martinskirche in Meßkirch.
Unterwegs beleuchten wir an verschiedenen Stationen, sein Leben, seinen Glauben und sein Handeln. Denn das vielschichtige Leben des Heiligen Martin kann uns auch heute noch Vorbild und Impulsgeber sein.
Sie sind dazu herzlich zu diesem Pilgertag eingeladen.
Wir treffen uns in Beuron – Martinskirche– mit einem Morgenlob in der Gnadenkapelle und kurzer Führung durch die Martinskirche mit anschließendem Pilgersegen. Wanderung auf dem Jakobsweg von Beuron nach Meßkirch (Gesamtstecke ca. 18 km).
Einstieg auch in Buchheim, Altheim oder Heudorf möglich.Abschluss gegen 16:00 Uhr in der St. Martinskirche in Meßkirch. 
KONTAKT / INFO / Anmeldung: Sybille Konstanzer, Gemeindereferentin, Telefon: 07575/92344814 oder E-Mail: gemeindereferentin@kath.kirche-messkirch.de 
Herbst 2016          Kurs-Nr.:  REL-16301        Start:      Samstag, 01.10.2016
 

Die Radikalen – Geschichte der Mennoniten

Referent:       Pastor Martin Schnegg                    Ort:             Schubertstr. 2a- Mennonitenkirche
Dauer:            1 x 3 UE                                         Gebühr:      Spenden
                                                                            Zeit:           19:00 – 21:00 Uhr 
Film über Mennoniten „Die Radikalen“ - Ein Filmabend in Zusammenarbeit mit der Mennonitengemeinde Meßkirch.
Wer sind die Mennoniten, wo haben sie ihre Wurzeln und was glauben sie? Antworten auf diese und weitere Fragen wollen wir mit dem Film „the Radicals“ geben. Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung durch Pastor Martin Schnegg. Danach laden wir zur Diskussion ein.
Herbst 2016          Kurs-Nr.:  REL- 16202       Beginn:    Samstag, 22.10.2016
 

Priesterin in der Katholischen Kirche?

Referent:       Jacqueline Straub                        Ort:             Herz-Jesu-Heim, kl. Saal
Dauer:            1 x 2 UE                                         Gebühr:    3,00 € Abendkasse
Teilnehmer:  7 mindestens                                Zeit:           19:30 – 21:00 Uhr
„Jung, katholisch, weiblich. Weshalb ich Priesterin werden will“ – diese Frage wirft Jacqueline Straub auf, Theologin und mit unserer Heimat eng verbunden. Nein, sie möchte nicht die Konfession wechseln, sie möchte ihrer Kirche treu bleiben und fühlt sich innerhalb unserer Katholischen Kirche zum Priestertum berufen. Was steht dem entgegen? Weshalb stehen Frauen in unserer Kirche stets in der zweiten Reihe? Gibt es hierzu theologische Begründungen oder ist dies nur Ausdruck des jahrhundertelang gewachsenen Patriarchats? 
Kontakt: Dr. Waldemar Gorzawski, Telefon: 07575/2872 oder E-Mail: gorzawski@bildungswerk-messkirch.de 
Jacqueline Straub in den Medien:
  1. Talk Mit Thees: Karoline Eichhorn, Michael Teuber, Jacqueline Straub (28.8.2016): http://www.ardmediathek.de/radio/SWR3-Talk-mit-Thees-SWR3-de/Talk-Mit-Thees-Karoline-Eichhorn-Michae/SWR3/Audio-Podcast?documentId=37387780
  2. Vortrag bei der KAD, Kempten 28.7.2016: http://jacqueline-straub.de/vortrag-bei-der-kad-eventagentur-in-kempten-0716/
  3. J. Straub im SFR – Juli 2016: https://www.youtube.com/watch?v=_zbB3FvSgeE http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/junge-theologin-aus-dem-aargau-will-katholische-kirche-umkrempeln
  4. Beteiligung am Panel „Frauen in der Kirche“ in der Frauensynode 28.8.2016. http://frauensynode.ch/de/programm/panels/176-panel-2
  5. Auftritt bei Markus Lanz, 5.5.2016: http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/e6945324-1cb6-3c02-8b90-3874ee0f4b2d/341c9d47-d1de-42a4-aa34-8ab75b98e113?generateCanonicalUrl=true
  6. Diskussion mit Vatikan-Experte Pater Eberhard, Gemmingen im Stern TV am 13. 4.2016: http://www.stern.de/tv/fortschritt-in-der-katholischen-kirche–theologiestudentin-will-erste-priesterin-werden-6790938.html
Herbst 2016          Kurs-Nr.:  REL-16201        Beginn:    Donnerstag, 06.10.2016
 

Aramäer - unsere christlichen Brüder

Pfarrer Issa Gharib und der Koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian

In der aktuellen Syrien-Krise ist Solidarität mit den christlichen Gemeinden im Dreiländereck Türkei-Irak-Syrien gefragt. Eine Gruppe sind die Aramäer - in den letzten 100 Jahren stark dezimiert, aber dank einer aktiven Diaspora auch in Deutschland unter den Flüchtlingen präsent.

Iskender Tacara konnte für einen  Vortrag beim Bildungswerk gewonnen werden: http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/messkirch/Aramaeer-berichtet-in-Pfullendorf-ueber-seine-Flucht-aus-der-Tuerkei;art372566,8224662

Die Geschichte der christlichen Aramäer
Der Stammvater der Aramäer war Noah (2900 v.Chr), dessen Nachfahre war Sem (2500 v.Chr) und dessen Nachfahre wiederum war Aram (2300 v.Chr). Das Aramäische Reich bestand in Mesopotamien fast 1600 Jahre lang, bevor es von den kriegerischen Assyrern zerschlagen wurde. Die aramäische Sprache überdauerte von Palästina über die Ost-Türkei bis Mesopotamien jedoch, und löste das assyrische Alphabet (Keilschrift) ab.
Die Christianisierung der Aramäer fand bereits zu Lebzeiten der Apostel statt, in einer Zeit, in der auch die Evangelien niedergeschrieben wurden. Die Umgangssprache der ersten Christen und Jesu selbst war aramäisch.
451 n.Chr. (Konzil von Chalcedon) kam es zur Abspaltung der altorientalischen Kirchen (Ägypten, Syrien, Palästina). Später gab es weitere Kirchenspaltungen: Ost- / Westkirche (867), Römische / Griechische Kirche (1054), während der Islam in ganz Nahost die christlichen Kirchen (Aramäer, Armenier, Assyrer) verdrängte als auch in Richtung Europa bis zur Belagerung Wiens (1683) expandierte.
Bürger zweiter Klasse im Osmanischen Reich
Nichtmuslimische Monotheisten (Christen und Juden) wurden im Osmanischen Reich als Schutzbefohlene („Dhimmi“ ) mit stark eingeschränkten Rechten betrachtet: 1. Sie mussten Kopfsteuer (Jizija) zahlen, wovon Korangläubige befreit waren, gemäß der Koranvorschrift: „Bekämpft die Schriftbesitzer, bis sie Tribut entrichten“ 2. Diese „diversen Religionsgemeinschaften lebten als „Raja“ (Herde des Sultans), meist in gesonderten Dörfern 3. Sie mussten sich durch spezielle Kleidung als Ungläubige „Gawur“ kenntlich machen 4. Vor Gericht galt das Zeugnis eines „Dhimmi“nur die Hälfte einer Aussage eines Mohammedaners. Dazu kam eine Reihe anderer, kleinlicher Demütigungen, von der der militärische Berater des Sultans, der Preußengeneral Moltke 1838 schrieb : „…mein Tatar (Pfadfinder) richtete es immer so ein, dass er Pferde und Frühstück in einem Gawur-köy oder christlichen Dorf forderte, denn dort ist er als Moslem Herr von dem Augenblick seiner Ankunft, bis der Hufschlag seines Pferdes verhallt ….“
Vernichtung Christlicher Gemeinden in der modernen Türkei
Ende des 19.Jh zerfiel das Osmanische Reich und wurde in Einflusszonen der europäischen Kolonialmächte aufgeteilt. In einem Teilgebiet entstand die moderne Türkei mit Christenverfolgungen wie Erschießungen und dem Todesmarsch der Armenier, Aramäer und Assyrer in die Syrische Wüste (1915-1917). Die in der Türkei verbliebenen Christen durften ihre Namen und ihre Sprache nicht benutzen, verloren also bis auf die Kirche, ihre Identität. Viele von Ihnen verließen deshalb ihre türkische Heimat und fanden zum Teil in Europa und zum Teil in Syrien unter dem Assad-Regime eine religionstolerante Bleibe. Nun leiden sie wieder: die Islamisten wie Al-Nusra -Al-Quaida, Ahrar al-Scham bis hin zum IS haben sich die Vernichtung des Christentums auf die Fahnen geschrieben. Am 8.10.2015 riefen 53 saudi-arabische Gelehrte zum Heiligen Krieg gegen Russland auf, da Saudi-Arabien und die Türkei in den Luftschlägen Russlands gegen IS und Al-Nusra einen christlichen Kreuzzug sehen. Erzbischof von Aleppo, Jean-Clément Jeanbart am 24.1.2015 in Palermo: „Es gibt ein Komplott, um den Nahen Osten von Christen zu säubern, denn die einzige Stimme, die bis in den Westen dringt, sind die Klagerufe der Christen“.